Babyphones

Die besten Babyphone im Vergleich

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Zuletzt aktualisiert am 24.05.2018
Top 1
Philips AVENT SCD630/26
Top 2
NUK Eco Control+ Video
Top 3
Philips AVENT SCD560/00
Top 4
Philips AVENT SCD501/00
Top 5
Philips AVENT SCD620/26
Modell Philips AVENT SCD630/26 NUK Eco Control+ Video Philips AVENT SCD560/00 Philips AVENT SCD501/00 Philips AVENT SCD620/26
Bewertung
EMPFEHLUNG
1,4
sehr gut
10/2017
EMPFEHLUNG
1,5
gut
10/2017
EMPFEHLUNG
1,7
gut
10/2017
EMPFEHLUNG
1,8
gut
10/2017
EMPFEHLUNG
1,9
gut
10/2017
Funktechnologie FHSS FHSS DECT DECT FHSS
Reichweite
Außen | Innen
300 m | 50 m 300 m | 50 m 330 m | 50 m 300 m | 50 m 300 m | 50 m
Kamera Ja Ja Nein Nein Ja
ECO-Modus Ja Ja Ja Ja Ja
Nachtlicht Ja Nein Ja Ja Nein
Schlaflieder Ja Ja Ja Nein Ja
Gegensprechfunktion Ja Ja Ja Nein Ja
Vor-/Nachteile
  • 3,5 Zoll Farbdisplay
  • mit Vibrationsalarm
  • mit Temperaturanzeige
  • Nachtsicht + Zoom + Scroll-Funktion
  • 2,8 Zoll Farbmonitor
  • mit Temperaturanzeige
  • mit Vibrationsalarm
  • Nachtsicht-Funktion
  • Erreichbarkeitswarnung
  • bis zu 18 Stunden Akkulaufzeit der Elterneinheit
  • Temperaturanzeige
  • Geräuschpegelanzeige
  • Erreichbarkeitsanzeige
  • sehr preiswert
  • 2,7 Zoll Farbdisplay
  • Nachtsicht + Zoom Funktion
Zum Angebot
ab 159,00
ab 149,00
ab 69,99
ab 32,99
ab 128,90

Ratgeber

Praktische Tipps und Hinweise
Philips Avent Babyphone© Philips / AVENT Babyphone von Philips

Welches Babyphone darf es sein? Das klassische Babyphone ist in vielerlei Hinsicht hilfreich für frischgebackene Eltern. Dabei ist es egal ob es sich um einen kurzen Plausch mit den Nachbarn handelt, oder aber um die einfache Überwachung im Schlafbereich des Kindes. Die meisten Modelle können sogar mit Zusatzfunktionen punkten, wie einem Nachtlicht, Einschlaflieder oder mit Gegensprechanlagen.

Philips AVENT BabyphoneEin Babyphone ist sicherlich eine der ersten Anschaffungen, an die werdende Eltern denken. In seinen ersten Wochen und Monaten ist ein Baby noch so klein und schutzbedürftig, das man am liebsten die ganze Zeit nur bei ihm wäre – doch irgendwann wollen Haushalt und andere Aufgaben auch erledigt werden. Wenn die Eltern das Baby also nicht direkt vor ihren Augen haben, kommt das Babyphone zum Einsatz.

Ein Gerät wird so nah wie möglich beim Baby gelassen, das andere kommt mit den Eltern mit und sie hören fortan jedes Geräusch, das das Kind von sich gibt. Die Variante mit Kamera gibt ihnen noch mehr Sicherheit, denn so können sie ihr Baby jederzeit sehen und sich vergewissern, dass alles in Ordnung ist. Doch auf welche Merkmale kommt es beim Babyphone eigentlich an?

Wichtige Features: Mikrofon? Kamera? Gegensprechanlage?

Die einfachsten – und günstigsten – Babyphones bestehen aus einer Basisstation und dem Gerät für die Eltern. Die Basisstation befindet sich beim Baby und gibt an das Elterngerät Geräusche weiter, kann aber selbst keine Geräusche machen. Das Elterngerät ist nur der Empfänger, der Geräusche empfangen, aber nicht ans Babygerät weitergeben kann. Bei manchen Babyphones ist das anders, die Babystation kann auf Befehl vom Elterngerät ein Schlaflied abspielen oder die Eltern können mit ihrem Kind sprechen, ohne das Zimmer zu betreten. Denn das stört den Schlaf des Babys manchmal erst recht. Zusätzliche Sicherheit bietet ein Babyphone mit Kamera. Mit dieser wird das Baby überwacht und die Eltern können bei Geräuschen aus dem Kinderzimmer sehen, was ihr Kind tut, ob es wirklich wach ist oder ob es vielleicht nur träumt und alles in Ordnung ist. Weitere Features sind die Messung der Luftfeuchtigkeit oder der Temperatur im Kinderzimmer. Eine derart engmaschige Überwachung ist jedoch nur dann wirklich notwendig, wenn ein erhöhtes Risiko für das Baby besteht, etwa bei einem Frühchen.

Wie wichtig ist die Reichweite eines Babyphones?

In der ersten eigenen kleinen Wohnung spielt die Reichweite des Babyphones wahrscheinlich noch keine Rolle. Wenn das Haus sich aber über mehrere Stockwerke erstreckt und das Baby oben schläft, während die Eltern unten im Wohnzimmer oder gar im Garten sind, ist die Reichweite wichtig. Sie gibt an, wie viele Meter Abstand zwischen der Basisstation und dem Elterngerät sein dürfen, damit Geräusche und Videos noch richtig übertragen werden können. In den Innenräumen wird die Reichweite geringer sein als draußen, da hier Wände im Weg sind, die das Signal eher stören können. Außerdem gilt, dass ein hochwertigeres Babyphone eine größere Reichweite hat als eine günstige Variante. Wer also in einem größeren Haus wohnt und das Baby nicht immer in der direkten Nähe hat, sollte großen Wert auf ein Babyphone mit ausreichender Reichweite gerade in den Innenräumen legen.

Stromversorgung: Batterie, Kabelanschluss oder Akku?

Philips AVENT BabyphoneIm preisgünstigen Segment gibt es bis heute Babyphones, die über ein Kabel an den Strom angeschlossen werden müssen. Wenn die Geräte ohnehin immer an der gleichen Stelle stehen, ist das gar kein Problem. Wenn aber insbesondere das Elterngerät mitgenommen werden soll, wird das schnell lästig. Dann wird lieber auf ein Babyphone mit Batterien oder Akku und einer Ladestation zurückgegriffen.

Es spricht nichts gegen eine Batterie, diese muss dann aber regelmäßig gewechselt werden und es sollten immer neue Batterien greifbar im Haus sein, falls die alten Batterien leer sind. Andernfalls kann das Babyphone nicht mehr benutzt werden und es wird schlimmstenfalls genau dann dringend gebraucht, wenn die Batterie leer geworden ist. Das lässt sich mit einem Babyphone mit Ladestation verhindern. Ähnlich wie ein Handy wird es aufgeladen, wenn es leer ist. Wichtig ist dann nur, dass das Babyphone auch eine ganze Nacht ohne eine neue Ladung aushalten kann, denn andernfalls kann das Baby nicht ausreichend überwacht werden. Mit den modernen Li-Ionen-Akkus ist das aber in der Regel gar kein Problem.

Empfindlichkeitsregler für Geräusche und Klimaveränderungen

Bei einem Frühchen kann es durchaus sinnvoll sein, das Klima des Raumes zu überwachen, denn es wird vermutet, dass der plötzliche Kindstod an diesen Veränderungen liegen kann. Bei einem gesunden Baby kommt es bereits nicht mehr so sehr darauf an, kann aber für die Eltern beruhigend sein. Dasselbe gilt natürlich auch für die Geräusche, die das Baby macht. Manche Babys schreien einmal kurz auf, wenn sie träumen, oder sie geben im Schlaf einige Geräusche von sich, obwohl alles in Ordnung ist. Wenn die Eltern das wissen, muss das Babyphone das nicht unbedingt übertragen. Bei einem Neugeborenen wollen sie vielleicht noch jedes kleinste Geräusch mitbekommen, bei einem älteren Baby wissen sie dagegen, dass sie nur kommen müssen, wenn es wirklich schreit. Die Regelung der Empfindlichkeit des Gerätes ist deswegen wichtig.

Qualität und Art der Übertragung

Beinahe jedes Babyphone überträgt Geräusche per Funk, davon gibt es nur wenige Ausnahmen. Das bedeutet aber auch, dass die Geräusche des Babys und die Stimmen der Eltern an andere Funkgeräte weitergegeben werden könnten – es sei denn, das Babyphone arbeitet mit einer Datenverschlüsselung. Dann ist es ausgeschlossen, dass mit einem dritten Funkgerät mitgehört werden kann. Wichtig ist aber auch, dass das Babyphone selbst keine Gesprächsfetzen von anderen Geräten empfängt. Anfangs ist das vielleicht spannend, mit der Zeit werden ständige Störungen aber nervig.

Auf eine gute Qualität der Funkübertragung sollte zusätzlich geachtet werden, denn selbst wenn es keine derartigen Störungen gibt, ist es mindestens genauso anstrengend, nicht zuordnen zu können, welche Geräusche das Baby gerade macht. Je besser die Audioqualität, desto einfacher haben es die Eltern, zu entscheiden, ob ihr Baby sie braucht oder ob alles in Ordnung ist. Wenn eine Kamera integriert ist, sollte das Babyphone dazu in der Lage sein, auch bei Nacht erkennbare und klare Bilder zu übertragen. Tagsüber können alle Babyphones ausreichend gute Aufnahmen liefern, nachts bei völliger Dunkelheit ist das schon etwas schwieriger. Zu nah sollte das Babyphone dabei nicht beim Baby aufgestellt werden müssen, denn jedes bisschen Helligkeit kann den Schlaf des Kindes stören – ähnlich wie bei Erwachsenen.

Babyphones bei der Stiftung Warentest (08/2015)

Erst kürzlich hat die Stiftung Warentest diverse Babyphones unter die Lupe genommen. In der Ausgabe 05/2015 wurden insgesamt 24 Geräte und Apps auf Herz und Nieren getestet. Neben den klassischen Babyphone-Varianten mit Audio- oder Video-Übertragung, waren auch schnurlose Festnetztelefone, Apps und Webcams im Test vertreten. Als Sieger gingen aber klar die klassischen Babyphones hervor. Getestet wurden viele unterschiedliche Dinge, darunter die elektromagnetische Strahlung, die Reichweite als auch die Bedienung und der Klangeindruck.

Philips AVENT BabyphoneDas Philips Avent SCD501/00, wurde mit der Note 2,3 „Gut“ zum klaren Testsieger erkoren. Auch bei uns ist das Modell auf dem ersten Platz gelandet, besonders wegen der guten Rezensionen und Testergebnisse in Kombination mit dem sehr guten Preis/Leistungsverhältnis. Bei den Modellen mit Kamera konnte sich das Audioline Watch & Care V130 knapp vor dem Philips Avent SCD603/00 platzieren.

Was ist mit der Strahlung eines Babyphones?

Jedes elektrische Gerät bringt eine gewisse Strahlung in den Haushalt ein, das gilt auch für das Babyphone. Moderne Geräte reduzieren diese allerdings auf ein unvermeidbares Minimum. Dabei gilt, dass besonders die hochwertigen und hochpreisigen Geräte viel Wert darauf legen, sichere Technologie für Eltern und ihre Babys anzubieten. Bei einem günstigeren Babyphone müssen die Strahlungswerte deswegen aber nicht unnötig hoch sein. Eine Überprüfung des Wertes reicht, um mit dem Babyphone sicher unterwegs zu sein.

Viele potentielle Käufer haben Angst vor Elektrosmog im Kinderzimmer, doch ist die berechtigt? Die Stiftung Warentest hat in einem früheren Test (05/2011) die Strahlung unterschiedlichster Babyphones getestet. Herausgekommen ist, dass selbst DECT-Babyfone nur gut 6 Prozent des zulässigen Grenzwertes im Abstand von einem Meter erreichen. Grund zur Sorge besteht also kaum, vor allem wenn man bedenkt das Smartphones in der Nähe des Kindes deutlich mehr Elektrosmog ausstoßen.

Welches Babyphone darf es nun sein?

Babyphones gibt es von den unterschiedlichsten Herstellern mit unzähligen Funktionen und Features. Für die meisten ist es wohl aber ausreichend wenn solch ein Gerät zuverlässig arbeitet und gegen Störungen gewappnet ist. Wenn sie dann noch eine ausreichende Reichweite besitzen, ist es umso besser. Wer seine Liebsten gerne auf einem kleinen Monitor überwachen möchte, muss heutzutage nicht mehr so tief in die Tasche greifen. Die meisten Modelle bewegen sich wie gut ausgestattete Audio-Babyphones im 100 Euro Bereich. Bei den Kamera-Pendants gehört dann meist sogar ein Nachtsicht-Modus mit dazu.