Elektrozahnbürsten

Die besten Elektrozahnbürsten im Vergleich

  Empfehlung     Preistipp  
Zuletzt aktualisiert am 24.05.2018
Top 1
Oral-B Genius 9000
Top 2
Oral-B Genius 8000
Top 3
Philips Sonicare FlexCare Platinum
Top 4
Oral-B Pro 600
Top 5
Philips Sonicare EasyClean
Modell Oral-B Genius 9000 Oral-B Genius 8000 Philips Sonicare FlexCare Platinum Oral-B Pro 600 Philips Sonicare EasyClean
Bewertung
EMPFEHLUNG
1,3
sehr gut
10/2017
EMPFEHLUNG
1,4
sehr gut
10/2017
EMPFEHLUNG
1,5
gut
10/2017
EMPFEHLUNG
1,8
gut
10/2017
EMPFEHLUNG
1,9
gut
10/2017
Typ 3D-Zahnbürste 3D-Zahnbürste Schallzahnbürste 3D-Zahnbürste Schallzahnbürste
Bürstenkopfform Rund Rund Oval Rund Oval
Putzbewegungen
pro Minute
8.800 Drehungen
40.000 Pulsationen
8.800 Drehungen
40.000 Schwingungen
31.000 Pulsationen
31.000 Schwingungen
8.800 Drehungen
20.000 Pulsationen
-
31.000 Schwingungen
Reinigungsprogramme 6 5 3 1 1
Aufsteckbürsten 4 3 1 1 1
Akkulaufzeit 14 Tage 14 Tage 21 Tage 7 Tage 14 Tage
Timer Ja Ja Ja Ja Ja
Andruckkontrolle Ja Ja Ja Nein Nein
Vor-/Nachteile
  • Testsieger der Stiftung Warentest 11/2017
  • personalisierbarer LED-Ring (12 Farben)
  • mit Bluetooth + App
  • großer Lieferumfang
  • personalisierbarer LED-Ring (12 Farben)
  • mit Bluetooth + App
  • großer Lieferumfang
  • 3 Intensitätsstufen
  • sehr gute Akkulaufzeit
  • mit Reiseetui im Lieferumfang
  • sehr preiswert
  • relativ preiswert
  • gute Akkulaufzeit
Zum Angebot
ab 146,05
ab 125,85
ab 127,85
ab 24,95
ab 41,99

Ratgeber

Praktische Tipps und Hinweise
Elektrische Zahnbürste© Philips / Schallzahnbürste in Benutzung

Das Zähneputzen ist nicht nur für viele Kinder ein Graus. Ebenso viele Erwachsene nehmen das Putzen oft nicht so ernst und beklagen sich dann später wenn der Befund von Karies, Parodontose und anderen Zahnerkrankungen vorliegt. Laut einer Studie von Forsa putzen sich nur 4 von 5 Erwachsenen regelmäßig morgens und abends die Zähne. Am häufigsten gilt die morgen- und abendliche Müdigkeit, das bloße vergessen oder aber die nicht vorhandene Zeit als Gründe sich nicht die Zähne zu putzen.

Sind die Zähne wirklich sauber? Gelbe Zähne, Mundgeruch, sichtbare Verfärbungen und Füllungen werden in der Gesellschaft immer stärker verurteilt. Der Schönheitskult ist im Mund angekommen. Wer es sich leisten kann, lässt die Zähne nachweißen und greift zu besseren Füllungen. Wer mithalten will, bürstet sich auch noch die Zunge und kauft Pflegeartikel bis in die Zahnzwischenräume.

Ob man da mitmacht, oder nicht: Der Griff zur elektrischen Zahnbürste ist der beste Schritt, schnell etwas besser zu machen. Elektrische Zahnbürsten haben nur Vorteile. Sie putzen besser, schneller und einfacher. Sie sind sogar billiger, als analoges Schrubben. Aber was soll man kaufen? Wir klären ein paar Grundlagen.

Rotation, Schall oder Ultraschall – Das gibt es

Wer noch nie eine elektrische Zahnbürste gekauft hat, der wird gleich zu Beginn von seltsamen Fachbegriffen verwirrt. Dabei ist vieles ganz einfach: Elektrische Zahnbürsten nach dem Rotationsprinzip drehen sich hin und her. Sie putzen die Zähne also genau so, wie man sich das vorstellt. Diese technische Variante ist die älteste unter den E-Zahnbürsten. Sie führt pauschal zu besseren Ergebnissen, als Zahnbürsten ohne Strom. Rotationszahnbürsten haben einen eher kleinen Kopf, hier wird jeder Zahn einzeln gebürstet. Wie auch bei herkömmlichen Zahnbürsten muss man aufpassen, dass man den Kopf nicht zu fest gegen Zähne und Zahnfleisch drückt. Wer zu etwas teureren Modellen greift, der kann eine 3D-Rotationszahnbürste oder eine oszillierend-rotierende Bürste kaufen, die ein kleines Plus bei der Putzwirkung verspricht.

Rotationszahnbürsten vs. Schallzahnbürsten

Schallzahnbürsten haben einen verwirrenden Namen. Sie putzen nicht etwa mit dem leise hörbaren Summton – sondern mit Schalltechnik werden die Borsten in schnelle Schwingungen versetzt, die dann die Zähne putzen. Grundsätzlich kann diese neuere Technologie einige Vorteile mit sich bringen. Man kann fast völlig druckfrei putzen, das schont Zähne und Zahnfleisch. Außerdem sind längere Bürstenköpfe üblich, so dass nicht mehr jeder Zahn einzeln geputzt werden muss. Aber zum Wundermittel werden sie damit nicht. Völlig druckfrei sollen Ultraschallzahnbürsten funktionieren, bei denen eine wesentlich höhere Schallfrequenz um ein vielfaches schnellere Vibrationen der Borsten erlaubt.

Welche Technologie ist besser?

Dankbarer Weise werden Elektro-Zahnbürsten in allen Technologien und Preisklassen seit vielen Jahren immer wieder getestet. Und deswegen kann man getrost feststellen, dass die Unterschiede eine Detailangelegenheit sind, eher Geschmackssache als großer Qualitätsunterschied. Grundsätzlich gewinnen Rotationsbürsten jeden Preis-Leistungstest. Die Technologie ist bewährt, die Putzleistung gut. Allerdings verschleißen hier die Bürsten etwas schneller, und man muss beim Putzen stärker aufpassen, dass man sich nicht Zähne und Zahnfleisch kaputt scheuert. Schallzahnbürsten sind genau da stark: Sie sind ideal für alle Menschen mit gereiztem Zahnfleisch oder angegriffenem Zahnschmelz. Dafür sind die Anschaffungskosten höher. Und der Summton stört einige Anwender.

Komplex ist das Bild beim Vergleich der Technologien. Ganz klar ist es beim Vergleich von elektrisch und analog: Elektrische Zahnbürsten sind deutlich gründlicher, etwas schneller und kommen mit sehr niedrigen Folgekosten aus. Das eigentliche Putzen verändert sich übrigens nur ein wenig. Ob manuell oder elektrisch, man sollte die Bürste von Zahn zu Zahn führen, etwa im 45-Grad-Winkel aufsetzen und mit nicht zu viel Druck vom Zahnfleisch weg bürsten. Eine Rotationsbürste muss besonders gründlich bei jedem Zahn einzeln aufgesetzt werden. Länglichere Schallzahnbürsten führt man, wie schon die alte Handzahnbürste, nicht ganz so genau an jedem Zahn entlang

Nur kleine Unterschiede bei der Leistung – große im Preis

Warum kosten elektrische Zahnbürsten mal unter 20, mal über 100 Euro? Das hat vor allem mit umfangreichen Ausstattungsmerkmalen zu tun, von denen viele auch wirklich sinnvoll sind. Wir geben einen kleinen Überblick:

  • Bei der Geschwindigkeit gibt es keine wichtigen Unterschiede mehr – zumindest Rotationsbürsten drehen sich fast unabhängig von der Preisklasse. Bei Schallzahnbürsten sind die Unterschiede etwas deutlicher. Mehr ist hier besser.
  • Geschwindigkeitsstufen spielen eine größere Rolle. Verschiedene Modi erlauben es dem Nutzer etwa, hartnäckige Stellen gründlicher zu reinigen, oder schonender zu putzen. Unterstützt werden gute Bürsten durch verschiedene Aufsteckbürsten, die sich etwa für Tiefenreinigung eignen oder besonders weich sind.
  • Die Akkulaufzeit ist nicht nur wichtig, wenn man gern auf Reisen geht. Gerade bei Modellen ohne Basisstation will man nicht jeden zweiten Tag daran erinnert werden, dass man die Bürste hätte einstecken sollen.
  • Wer schnell zu fest drückt, der sollte Bürsten mit Andruckkontrolle bevorzugen. Manche Bürsten geben dann nach, bei anderen blinkt eine Signalleuchte.
  • Für Kinder und für Menschen mit wenig Zeitgefühl sind Timer ideal. Ob die als Zubehör auf der Wascharmatur liegen, oder in der Bürste verbaut sind, spielt eigentlich keine Rolle.
  • Wer auf Reisen geht, der will kein großes Zahnbürstenset herumschleppen. Noch besser als einfach ein starker Akku sind Zahnbürsten mit Multi-Spannungs-Ladegerät, oder gleich mit USB-Anschluss.

Elektro-Zahnbürsten + Zubehör

Die Folgekosten

Eines können auch Elektrische Zahnbürsten nicht leisten – sie können das Zähneputzen nicht viel billiger machen. Statt einer neuen Handzahnbürste muss man bei der Elektrischen nun regelmäßig neue Bürstenköpfe kaufen. Das kann allerdings auch billig ausfallen. Preise für die Köpfe schwanken je nach Modell sehr weit. Aber deutlich teurer als Handzahnbürsten wird es kaum, selbst teurere Modelle gehen nicht weit über sechs Euro. Die Stromkosten kann man fast vernachlässigen, auch hier kommen pro Jahr nur ein paar Euro zusammen. Trotzdem: Wer wirklich sparen will, der informiert sich vor dem Bürstenkauf auch über die Preise für neue Bürstenköpfe.

Welche Zahnbürste darf es nun sein?

Nutzer von Elektrozahnbürsten sind ein wenig besser vor Karies und Parodontose abgesichert. Doch welche Elektrozahnbürste soll man nun kaufen? Wie eingangs bereits erwähnt ist die Wahl zwischen Schall- und dem Rotierend-Oszillierenden Putzsystem eine Geschmacksfrage. Wer bereits mit einem Hersteller gute Erfahrungen sammeln konnte, kann sich ohne zu zögern wieder für eine Elektrozahnbürste desselben Herstellers entscheiden.

Wie man unschwer erkennen kann, sind Braun mit Oral-B und Philips die marktbeherrschenden Firmen im Bereich der elektrischen Zahnbürsten. Festzuhalten bleibt, dass Philips Aufsteckbürsten meist ein wenig teurer sind als die Konkurrenzprodukte von Braun. Braun hat im Gegenzug dafür die schlechteren Akkus verbaut. Hier reichen die Akkulaufzeiten meist nur für rund 7-10 Tage, wohingegen Philips mit bis zu 3 Wochen auftrumpfen kann. Wer ein ständiges Aufladen vermeiden will, sollte dann wohl eher zu den Elektrozahnbürsten von Philips greifen. Wem die Folgekosten der Bürstenköpfe am wichtigsten sind, derjenige sollte dann wohl zu Braun-Zahnbürsten greifen.