Externe Festplatten

Die besten externen Festplatten im Vergleich

  Empfehlung   Preistipp    
Zuletzt aktualisiert am 24.05.2018
Top 1
Toshiba Canvio Basics<br /> 1TB
Top 2
Samsung M3 Portable<br /> 1TB
Top 3
WD Elements Portable<br /> 1TB
Top 4
Transcend StoreJet 25M3<br /> 1TB
Top 5
WD My Passport Ultra<br /> 1TB
Modell Toshiba Canvio Basics
1TB
Samsung M3 Portable
1TB
WD Elements Portable
1TB
Transcend StoreJet 25M3
1TB
WD My Passport Ultra
1TB
Bewertung
EMPFEHLUNG
1,2
sehr gut
10/2016
EMPFEHLUNG
1,4
sehr gut
10/2016
EMPFEHLUNG
1,5
gut
10/2016
EMPFEHLUNG
1,7
gut
10/2016
EMPFEHLUNG
2,0
gut
10/2016
Typ
Geschwindigkeit
2,5 Zoll Festplatte
5400 U/min
2,5 Zoll Festplatte
5400 U/min
2,5 Zoll Festplatte
5400 U/min
2,5 Zoll Festplatte
5400 U/min
2,5 Zoll Festplatte
5400 U/min
Gehäuse Kunststoff Kunststoff Kunststoff Silikon Kunststoff
Kapazität 500 GB bis 3 TB 500 GB bis 2 TB 500 GB bis 2 TB 500 GB bis 2 TB 500 GB bis 2 TB
USB 3.0 Ja Ja Ja Ja Ja
Externes Netzteil Nein Nein Nein Nein Nein
Transferrate

98 MB/s (Lesen)

98 MB/s (Schreiben)

94 MB/s (Lesen)

104 MB/s (Schreiben)

83 MB/s (Lesen)

81 MB/s (Schreiben)

60 MB/s (Lesen)

60 MB/s (Schreiben)

90 MB/s (Lesen)

89 MB/s (Schreiben)

Zugriffszeit

17,6 ms (Lesen)

20,9 ms (Schreiben)

19,1 ms (Lesen)

19,4 ms (Schreiben)

k.A.

16,6 ms (Lesen)

7,2 ms (Schreiben)

16,2 ms (Lesen)

18,9 ms (Schreiben)

Lautstärke

0,5 sone (Ruhe)

0,8 sone (Betrieb)

0,2 sone (Ruhe)

0,3 sone (Betrieb)

k.A.

0,5 sone (Ruhe)

0,5 sone (Betrieb)

0,7 sone (Ruhe)

0,9 sone (Betrieb)

Gewicht 231 g 150 g 249 g 216 g 159 g
Vor-/Nachteile
  • gute Transferraten beim Lesen und Schreiben
  • macht einen wertigen Eindruck
  • Bestseller seit Jahren
  • gute Transferraten beim Lesen und Schreiben
  • sehr leicht und kompakt
  • sehr leise im Betrieb
  • sehr gute Preis/Leistung
  • automatische Cloud Datensicherung
  • Anti-Schock Gehäuse aus Silikon
  • schnelle Zugriffszeiten
  • erfüllt die U.S. militärischen Falltest-Standards
  • in 4 Farben erhältlich
  • sehr leicht und kompakt
  • macht einen wertigen Eindruck
Zum Angebot
ab 45,95
ab n.v.
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ab n.v.

Ratgeber

Praktische Tipps und Hinweise
Seagate BackUp Plus Ultra© Seagate / Seagate BackUp Plus Ultra Festplatte

Welche externe Festplatte darf es sein? Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual. Es gibt unzählige gute externe Festplatten im Internet zu kaufen. Seien es kleine 2,5 Zoll Festplatten, die mit bis zu 4 TB Speicher ausreichend Daten fassen und trotzdem so kompakt sind, dass sie in jede Hosentasche passen. Oder seien es die größeren 3,5 Zoll Desktop Festplatten, die mit bis zu 8 TB Speicher im Verbund unglaublich viel Speicherplatz bieten, dafür aber eine zusätzliche Stromzufuhr benötigen.

Speicher ist billig geworden. Selbst USB-Sticks erreichen heute Kapazitäten, die man früher nur auf Festplatten fand. Aber auch die Dateien werden größer. Die Medienbibliothek besteht längst nicht mehr nur aus TV-Serien und Kinofilmen: Praktisch jedes Smartphone zeichnet heute Full HD-Video auf und macht hochauflösende Fotos. Da läuft schnell der Speicher auf jedem PC über. Und außerdem wollen persönliche Daten auch gesichert werden – denn jede Festplatte gibt irgendwann den Geist auf. Auch, wenn Festplatten wirklich billig geworden sind; man sollte sich schon vorher informieren, welche Eigenschaften wirklich nötig sind, welche nett wären, und für welche man nicht extra bezahlen will.

Form und Größe – 2,5 Zoll oder 3,5 Zoll

Seagate BackUp Plus UltraIm Großen und Ganzen gibt es zwei Größen, in denen externe Festplatten heute verkauft werden. Handliche 2,5 Zoll Festplatten und klobige 3,5 Zoll Festplatten. Die meisten Kunden werden denken, die kleinen seien automatisch besser. Aber das ist nicht ganz richtig. Beide haben ihre Stärken und Schwächen.

2,5 Zoll Festplatten sind nicht nur von außen kleiner – die maximal mögliche Kapazität bleibt in diesem Formfaktor immer eine Hausnummer hinter dem Maximum der 3,5 Zöller zurück. Die gleiche Speicherkapazität ist in 2,5 Zoll entsprechend stets eine Ecke teurer, als in 3,5. Die kleineren Modelle sind dafür doppelt kompakt: Weil sie weniger Strom brauchen, ist nicht nur das Gehäuse kleiner, sondern sie kommen auch ohne externes Netzteil aus.

Mit der kleineren Bauform kommen auch etwas langsamere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten auf die 2,5 Zöller zu. Und sie sind anfälliger für Beschädigungen durch Schläge und Stöße – das hängt allerdings sehr vom Modell und vom Gehäuse ab. 3,5 Zoll ist also in allem besser, außer in der Größe: Die Festplatten sind nicht gut zu transportieren, aber sie sind erschwinglich, leben länger, arbeiten schneller und bieten mehr Speicher pro Euro.

Wichtige Merkmale einer Festplatte

  • Kapazität: Viele Kunden schauen nur auf eine Zahl: Die Kapazität der Festplatte in Gigabyte oder Terabyte (= ca. 1000 Gigabyte). Das mag meist auch die wichtigste Nennzahl sein. Je Größer die Festplatte ist, desto mehr kann natürlich auch gespeichert werden.
  • Cache: Der Cache ist einer der maßgeblichen Faktoren für die zu erreichende Geschwindigkeit der externen Festplatte. Dieser trägt dazu bei, Verzögerungen beim Lesen und Schreiben zu eliminieren. Umso mehr Cache, umso schneller kann gearbeitet werden.
  • Umdrehungen: Die Umdrehungen geben an, wie schnell sich die Datenscheiben in einer Festplatte drehen. Auch hier ist mehr besser. Immer noch verbreitet sind die eher langsamen 5400 rpm (Umdrehungen pro Minute); schnell wird es ab 7200 rpm.
  • Anschluss: Der passende Anschluss einer Festplatte ist immerhin einfach geworden. Kunden sollten praktisch immer zum USB 3.0 Standard greifen. USB 3.0 Festplatten arbeiten auch an PCs mit USB 2.0 Port und kosten trotz der neuen Norm nicht viel mehr Geld. Verfügen Festplatte und PC über 3.0 Schnittstellen, dann läuft die Datenübertragung eine ganze Ecke schneller. Andere Anschlussnormen wie Apples Thunderbolt fristen ein Nischendasein und sind nur in Spezialfällen interessant.
  • Formatierung: Auch die Formatierung ist kein besonders wichtiges Thema: In aller Regel sind neue Platten auf das Dateisystem „NTFS“ formatiert und damit an Windows-Rechnern direkt startklar. Aber jeder Rechner kann die Platte einfach und schnell auf ein anderes System umformatieren. Das muss man allerdings vor dem ersten Einsatz tun, denn alle Daten gehen dabei verloren.

Zusatzfunktionen bei externen Festplatten

Stossfest - Transcend FestplatteWas muss die Festplatte sonst noch können? Eigentlich nichts. Aber viele Hersteller haben wirklich pfiffige Ideen, wie sie ihre Modelle mit noch einem Extra aufwerten können. Verbreitet besonders bei kleineren Formfaktoren sind robuste Festplatten für den mobilen Einsatz. Besonders wichtig ist ein besonderer Schutz gegen Stöße. Aber auch kratzfeste Modelle und Spritzwasserschutz wurden schon gesichtet. Manche Festplatten bieten auch Zusatznutzen für unterwegs – etwa eine integrierte Batterie, an der man auch das Smartphone aufladen kann.

Nicht nur unterwegs interessant sind Festplatten mit Passwortschutz. In Zeiten zunehmender Sensibilität beim Umgang mit privaten Daten gibt es auch bei der stationären Anwendung immer mehr Nachfrage nach solchen Platten. Neben reinen Softwarelösungen für einfachen Passwortschutz gibt es auch Festplatten, die ihre Inhalte hardwareseitig verschlüsseln. Sollen die Daten auf der Platte in Netzwerke eingebunden werden, ist integriertes WLAN eine interessante Option.

Der Verwendungszweck sollte entscheiden

Welche Platte in diesem Dickicht an Schnäppchen und Funktionen die beste ist, muss nun jeder selbst entscheiden. Es hilft aber, sich die eigenen Wünsche und Bedürfnisse vor Augen zu führen: Sollen vor allem Daten gesichert werden, womöglich zu Hause? Dann darf es eine günstige 3,5 Zoll Platte mit viel Speicher sein. Werden auf der Platte vor allem Medien gelagert? Dann kann man mit WLAN-Funktion elegant auf die Inhalte zugreifen. Wird die Festplatte gar an den Fernseher angeschlossen? Je nach TV-Modell sind dann Platten mit eigener Playback-Funktion für Medien nötig.

Wer vor allem unterwegs ist, der achtet dagegen auf kleinere Modelle. Je nach Datenaufkommen und Einsatzzweck muss es dabei gar nicht die klassische externe Festplatte sein. Noch kleiner, robuster und schneller als 2,5″ Platten sind USB-Sticks oder externe SSDs. Die sind (pro Gigabyte) zwar deutlich teurer, reichen aber gerade dann aus, wenn eher Office-Dokumente hin und herwandern, statt Multimedia. Noch größer, sicherer und (im Verhältnis zur Kapazität) billiger sind auf der anderen Seite NAS-Speicher. Hier werden mehrere Festplatten in ein Gehäuse gesteckt und bieten so deutlich mehr Datensicherheit, als das Backup auf nur eine Platte.

Das Backup Medium Nr. 1

Stossfest - Transcend FestplatteEines sollte man angesichts dieser vielen Optionen auf keinen Fall tun: Erst einmal keine externe Festplatte anschaffen. Kein einzelner Speicherort ist wirklich sicher. Wer seine Daten nicht regelmäßig sichert, der riskiert den Totalverlust von Rechnungen, offiziellen Dokumenten, Familienfotos, abgespeicherten Spielständen, Medienbibliotheken und mehr. Viele Festplatten werden sogar im Paket mit einer einfachen Backup-Software geliefert. Da gibt es nun wirklich keine Ausrede mehr.

Welche externe Festplatte darf es nun sein?

In unserem externen Festplatten Test haben wir die zehn beliebtesten Modelle herausgesucht, nach Schwachstellen hin überprüft, bewertet und gegeneinander antreten lassen. Herausgekommen ist ein Ranking nach Punkten, gespickt mit wichtigen Informationen, dass Ihnen dabei helfen soll die für Sie beste externe Festplatte zu finden.

Unsere Top 10 der besten und beliebtesten externen Festplatten wird ganz klar von den kleineren 2,5 Zöllern dominiert. Obwohl die Geräte etwas langsamer arbeiten und pro GB-Speicherplatz teurer sind, werden fast alle Plätze von ihnen belegt. Wer dagegen möglichst viel Speicherplatz für wenig Geld haben möchte, sollte sich den größeren 3,5 Zoll-Festplatten zuwenden.