Kompaktlautsprecher

Die besten Kompaktlautsprecher im Vergleich

  Empfehlung     Preistipp  
Zuletzt aktualisiert am 21.04.2018
Top 1
Magnat Monitor<br>Supreme 200
Top 2
Nubert nuPro A-20
Top 3
Dali Zensor 1
Top 4
JBL Control One
Top 5
Heco Music Style 200
Modell Magnat Monitor
Supreme 200
Nubert nuPro A-20 Dali Zensor 1 JBL Control One Heco Music Style 200
Bewertung
EMPFEHLUNG
1,5
gut
02/2014
EMPFEHLUNG
1,5
gut
02/2014
EMPFEHLUNG
1,6
gut
02/2014
EMPFEHLUNG
1,8
gut
02/2014
EMPFEHLUNG
1,9
gut
02/2014
Prinzip/Aufbau 2 Wege Regalbox 2 Wege Aktivbox 2 Wege Regalbox 2 Wege Regalbox 2 Wege Regalbox
Aktiv-Lautsprecher Nein Ja Nein Nein Nein
WLAN-Lautsprecher Nein Nein Nein Nein Nein
Gitter abnehmbar Ja Ja Ja Ja Ja
Ausführungen 2 Farben 2 Farben 3 Farben 2 Farben 4 Farben
Bestückung 25 mm Hochtöner
170 mm Tieftöner
25 mm Hochtöner
150 mm Tieftöner
25 mm Hochtöner
130 mm Tieftöner
12 mm Hochtöner
100 mm Tieftöner
25 mm Hochtöner
125 mm Tieftöner
Belastbarkeit 90 / 180 Watt 80 / 100 Watt 100 Watt 100 Watt 80 / 140 Watt
Impendanz 4 - 8 Ohm k.A. 6 Ohm 8 Ohm 4 - 8 Ohm
Frequenzbereich 34 - 38.000 Hz 39 - 22.000 Hz 53 - 26.500 Hz 80 - 20.000 Hz 34 - 40.000 Hz
Wirkungsgrad 91 dB k.A. 87 dB 89 dB 89 dB
Vor-/Nachteile
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • tiefe Basswiedergabe
  • guter Klang
  • einfaches Design
  • sehr guter Klang
  • integrierter Verstärker
  • modernes Design
  • relativ teuer
  • präzise Klangwiedergabe
  • modernes Design in 3x verschiedenen Farben
  • wenig Tiefgang
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • äußerst kompakt
  • guter Klang
  • wenig Tiefgang
  • präzise Klangwiedergabe
  • tiefe Basswiedergabe
  • große Farbauswahl
  • relativ teuer
Zum Angebot
ab 118,00
ab n.v.
ab 289,00
ab 88,90
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Ratgeber

Praktische Tipps und Hinweise
Magnat Kompaktlautsprecher© Magnat / Kompaktlautsprecher von Magnat

Bei Lautsprechern herrschen oft Spekulation und wilde Mutmaßungen vor. Wenn es um die Frage geht, welche Lösung gut ist, dem Budget, den Ansprüchen und dem Raum gerecht werden, können auch Experten sich schnell streiten. Kompaktlautsprecher gelten leider oft noch als eine Sparlösung für Einsteiger und Kunden mit Mini-Budget. Tatsächlich sind Kompaktlautsprecher eine der sinnvollsten Lösungen, starken Sound im herkömmlichen Wohnzimmer unterzubringen. Gerade, wenn etwa noch ein Regal im Raum steht, wenn der Grundriss des Raums nicht riesig ist, dann sind die kompakten Boxen besser, als ominöse Riesensäulen.

Die Größe einer Lautsprecherbox sagt wenig darüber aus, wie gut die Musik wiedergegeben wird. Für tiefe Frequenzen (Bassbereich) muss viel mehr Luft in Bewegung gesetzt werden, um diese zu hören. Bei kleinen Boxen fällt dies physikalisch gesehen recht schwer, weshalb man zu großen Boxen greifen muss.

Kompaktlautsprecher werden von klein bis ganz groß gebaut. Als Vollbereichslautsprecher decken sie nahezu alles ab, was das menschliche Ohr hören kann. Hierfür wird eine optimale Standposition, wenn möglich erhöht, benötigt. Einsteigerversionen sind mitgelieferte Boxen von Kleinanlagen. Sie sind aber nicht HiFi-tauglich.

Worauf sollte beim Kauf von Kompaktlautsprechern geachtet werden?

KEF KompaktlautsprecherEine sündhaft teure HiFi-Anlage in bester Qualität bringt wenig, wenn am Ende der Kette an den wichtigsten Komponenten, den Lautsprechern, gespart wird.

Je besser die Geräte sind, umso mehr kann man sich dem Musikgenuss hingeben. Dies schlägt sich natürlich auch am Preis nieder. Es gibt bei der Installation einer Heim- (Kino-) Anlage vieles zu bedenken.

Im Folgenden werden einige Punkte aufgelistet, die sich jeder Käufer bei der Errichtung einer privaten Anlage zu Herzen nehmen sollte:

  • Vor dem Kauf sollten einzelne Produkte durchgetestet werden. Erst im gezielten Hören werden Feinheiten in der Klangwiedergabe entdeckt. Letztendlich sollte der subjektive Klangeindruck entscheiden, für den man sich ausgiebig Zeit lassen muss.
  • Auf die technischen Daten kann man sich bei der Produktauswahl nicht verlassen. Diese sind meist aufgeblasen, um bei unerfahrenen Käufern Eindruck zu schinden. Bei teuren Produkten stimmen zwar die Werte, diese sagen jedoch nichts über die Klangwahrnehmung aus. Vielmehr ist der unmittelbare Hör-Eindruck entscheidend. Hier kommt es aber auch wieder auf die Umgebung, im speziellen die Raumakustik, an.
  • Große Lautsprecher haben größere Membranen, die für die Wiedergabe von Musik deutlich besser sind als kleine Exemplare. Die Schallwellen können hier viel deutlicher weitergegeben werden.
  • Die Anordnung der Teile innerhalb der Box haben entscheidenden Einfluss auf die Klangwiedergabe.
  • Aktivlautsprecher sind in der Wiedergabe hochwertiger als Passivlautsprecher. Bei Passivlautsprechern muss zusätzlich ein Verstärker gekauft werden, bei Aktivlautsprechern ist dieser bereits integriert.
  • Größe und Aussehen der Lautsprecherboxen sowie Aufstellungsmöglichkeiten in den eigenen vier Wänden sollten bedacht werden. Die Verkabelung der gesamten Anlage kann durchaus eine schwierige sein (Möbel, Teppiche, Türstöcke, Wände, …).
  • Wie die Raumakustik zu Hause ist, ist beim Kauf mitentscheidend.
  • Das Gewicht der Boxen spielt vor allem beim Transport eine wesentliche Rolle.
  • Im Handel werden Kompaktlautsprecher im Niedrig-Frequenzbereich von ca. 30Hz angegeben, ohne aber auf den reduzierten Schalldruck hinzuweisen. Dieser Trick funktioniert, indem die Bassfrequenzen im gesamten Tieftonbereich angehoben werden. In den hohen Bassfrequenzen (zwischen 75-100Hz) entsteht dann eine Überhöhung, die die Lautsprecher zum Dröhnen bringen. So versuchen Hersteller, für eine nicht erbrachte Leistung dem breiten Publikum Geld aus der Tasche zu ziehen.
  • Große Lautsprecherboxen mit wenig Gewicht lassen auf eine billige Verarbeitung schließen: Mehr Schein als Sein. Diese sind meistens nur aus billigem Holz gebaut und mit Stoff überzogen.
  • Hochwertige Lautsprecher sehen unscheinbar aus und bieten beim ersten Eindruck vielleicht auch nicht das klangliche Wunder. Optisch werden sie eher neutral gehalten.
  • Hört man gerne tiefe Töne in der Basslinie, sollte man sich vorrangig um Lautsprecher in dieser Kategorie umsehen.

Was ist der Unterschied zu Standlautsprechern?

Standlautsprecher haben vom Korpus her die besseren Chancen, Musik in vollem Klang wiederzugeben als ihren kompakten Kollegen. Im Gegensatz zu ihren kleinen Kollegen nehmen sie aber verhältnismäßig viel Raum weg.

Welche Unterschiede bei Kompaktlautsprechern gibt es?

  • Vernünftige Gehäusemaße sind nicht nur für die Konstruktion und letztendlich für die Wiedergabe der Musik entscheidend.
  • Das Gewicht der Lautsprecherboxen sollte sich ebenfalls im Rahmen halten.
  • Die Bauart und die Oberflächen sollten sich in den Wohnraum integrieren lassen.
  • Preisunterschiede gibt es je nach Modell. Auch hängt es von Größe und Verarbeitung bzw. vom verwendeten Material ab.
  • Es gibt Aktiv- und Passivlautsprecher. Bei den Aktiven ist die Musikwiedergabe schnell möglich. Passive brauchen wie bereits erwähnt einen zusätzlichen Verstärker.

Beschaffenheit der Lautsprecher

Nubert KompaktlautsprecherDas Herzstück der Lautsprecher ist die Membran. Sie besteht meist aus verschiedenen Kunststoffen, Kohlefaser, Kevlar, Holzfaser, Pappe oder Aluminium. Bei sehr teuren Lautsprechern wird Beryllium oder Diamant verwendet. Das Gehäuse besteht meist aus MDF, Multiplex, Aluminium, Edelbeton, Schiefer oder Stein.

Alle Lautsprecherboxen haben eine offene Bauweise und sind Zwei-Wege-Lautsprecher. D. h. ein Tiefmitteltöner ist für den unteren Frequenzbereich zuständig und ab einer Trennfrequenz, die bei den verschiedenen Größen der Lautsprecher unterschiedlich ist, übernimmt eine Hochtonkalotte die Wiedergabe.

Vorteile

Kompaktlautsprecher können hervorragend klingen, vor allem wenn sie auf geeigneten Ständern positioniert werden oder aber auf oder in Möbelstücken. Hier nehmen sie dann nicht so viel Platz weg. Außerdem ist eine schnelle Musikwiedergabe möglich und es fallen keine Verstärkerkosten an.

Nachteile

Im tiefen Frequenzbereich verlieren Kompaktlautsprecher ein bisschen an Substanz, weil ihnen die nötigen physikalischen Voraussetzungen fehlen.

Physikalisch gesehen sind schon viele Hersteller daran gescheitert, aus kleinen Lautsprecherboxen großen Klang herauszulocken. Für entsprechende Leistung muss optimales Material zur Verfügung stehen. Es werden physikalische Grenzen erreicht, die nunmal nicht zu überbrücken sind.

Große Membranflächen und notwendiges Luftvolumen sind notwendig, um naturähnlichen Klang zu erzeugen. Kleine Kompaktlautsprecher können kein Orchester in dem Umfang wiedergeben, wie man sich das vorstellt. So würde man schlichtweg die Freude am Musikhören verlieren.

Kompaktlautsprecher oder Säule?

Wer in einem geräumigen Heimkino oder Loft Musik hört und fernsieht, der sollte tatsächlich keine Kompaktlautsprecher wählen, sondern fährt mit großen Stand- oder Säulenlautsprechern besser. Aber auch der Umkerhschluss ist richtig: Kompaktlautsprecher sind fast immer die bessere Wahl, wenn der Raum nicht größer als 20 Quadratmeter ist und weitere Möbel im Raum stehen. Die Entscheidung für Lautsprecher sollte freilich immer berücksichtigen, in welchem Raum und für welche Inhalte sie eingesetzt werden.

Ein Blu-ray-Blockbuster verlangt wuchtigen Surround-Sound mit kräftigem Bass. Ein Klassik-Orchester hat dagegen ganz andere Anforderungen. Für alle Zwecke gilt aber: Wenn der Raum eher klein ist, liefern Kompaktlautsprecher automatisch die größere Chance auf unverzerrten Klang. Gerade hier ist natürlich wichtig, den Stellplatz zu prüfen. Wenn ein Surround-System in das Wohnzimmer einziehen soll, dann sollte man sich vorher vergewissern, dass an den idealen Stellplätzen Platz im Regal und auf dem Fernsehtisch ist, oder zusätzliche Ständer oder Wandhalterungen besorgen.

JBL Kompaktlautsprecher im Wohnzimmer

Einzeln oder im System kaufen?

Auch bei Menge und Form der Kompaktlautsprecher gibt es keine klaren Vorgaben, was richtig ist. Für einzelne Zuhörer und Musik reichen oft weniger Kanäle, bei mehreren Zuschauern und Filmen ist Surround fast immer zu empfehlen. Geld spart man, indem man Kompaktlautsprecher gleich im Set kauft. Sollen zusätzliche Lautsprecher oder ein Subwoofer nachgekauft werden, ist dringend ein Modell desselben Herstellers anzuraten.

Anwendungstipps

Eine schnelle und unkomlizierte Wiedergabe mit Bluetooth ermöglichen Aktivlautsprecher. Für die Heimkinoanlage werden Passivlautsprecher bevorzugt. Auch die Aufstellung im Raum sollte genauestens durchdacht sein, um vollen Musikklang genießen zu können.

  • Die Lautsprecher sollten 30cm von der Wand weg aufgestellt werden, um ein Dröhnen zu vermeiden.
  • Für Wohnräume, die größer als 25m2 sind, eignen sich Standlautsprecher besser für die Beschallung als ihre kleinen Mitstreiter.
  • Auf dem Boden der Boxen sollten Filz- oder Gummistreifen geklebt werden, damit die Vibrationen nicht den Klanggenuss trüben. Viele Anbieter liefern diese gratis mit.

Fazit

Im Grunde genommen hat man die Qual der Wahl, sich für das richtige Gerät zu entscheiden. Man kann damit aber nicht falsch liegen. Vielmehr ist die Raumakustik, die Lautsprecheraufstellung und Hörplatzwahl wichtiger als die Anlage bzw. die Lautsprecher selbst.