Multifunktionsdrucker

Die besten Multifunktionsdrucker im Vergleich

  Empfehlung        
Zuletzt aktualisiert am 31.07.2018
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Modell HP LaserJet Pro MFP M277dw HP Officejet Pro 8610 Brother MFC-J5320DW Canon Pixma MX925 HP Officejet Pro 8620
Bewertung
EMPFEHLUNG
1,2
sehr gut
10/2016
EMPFEHLUNG
1,4
sehr gut
10/2016
EMPFEHLUNG
1,5
gut
10/2016
EMPFEHLUNG
1,7
gut
10/2016
EMPFEHLUNG
1,8
gut
10/2016
Druckertyp Laserdrucker Tintenstrahldrucker Tintenstrahldrucker Tintenstrahldrucker Tintenstrahldrucker
Faxgerät Ja Ja Ja Ja Ja
Duplexdruck Ja Ja Ja Ja Ja
Druckgeschw. (S/W) 18 Seiten/min. 19 Seiten/min. 22 Seiten/min. 15 Seiten/min. 21 Seiten/min.
Druckgeschw. (Farbe) 18 Seiten/min. 15 Seiten/min. 20 Seiten/min. 10 Seiten/min. 17 Seiten/min.
Druckauflösung 600 x 600 dpi 4.800 x 1.200 dpi 6.000 x 1.200 dpi 9.600 x 2.400 dpi 4.800 x 1.200 dpi
Scanauflösung 1.200 x 1.200 dpi 1.200 x 1.200 dpi 2.400 x 1.200 dpi 2.400 x 4.800 dpi 1.200 x 1.200 dpi
Papierzufuhr 150 Blatt 250 Blatt 250 Blatt 250 Blatt 250 Blatt
Kommunikation WLAN, LAN, USB, NFC WLAN, LAN, USB WLAN, LAN, USB WLAN, LAN, USB WLAN, LAN, USB, NFC
Abmessungen 42 x 32 x 42 cm 50 x 30 x 47 cm 49 x 24 x 29 cm 49 x 23 x 40 cm 50 x 31 x 47 cm
Vor-/Nachteile
  • Kompatibel mit NFC
  • sehr schneller Druck
  • einfache Bedienung am Display
  • schickes Design
  • gute Druckauflösung
  • sehr schneller Schwarz/Weiß-Druck
  • große Papierkassette für 250 Blatt
  • hohe Druck- und Scanauflösung
  • sehr schnelle Druckgeschwindigkeit in S/W und Farbe
  • kompakte Bauform
  • sehr hohe Druckauflösung
  • relativ leise
  • einfache Benutzung via Display
  • sehr hohe Druckauflösung
  • relativ leise
  • einfache Benutzung via Display
Zum Angebot
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Ratgeber

Praktische Tipps und Hinweise
HP Multifunktionsdrucker© HP / Multifunktionsdrucker von HP

Welcher Multifunktionsdrucker darf es sein? Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual. Und das gilt umso mehr beim Kauf eines Druckers, der sowohl Drucken, Scannen, Kopieren und teils auch Faxen kann. Hier gibt es nämlich unzählige potentiell gute Modelle. Und dann darf man sich auch noch zwischen Laser- und Tintenstrahldrucker entscheiden, einen Blick auf Daten wie die Druck- und Scanauflösung, die Druckgeschwindigkeit sowie die vorhandenen Schnittstellen werfen, wodurch man schnell den Überblick verlieren kann.

Wann kommt eigentlich das papierlose Büro? Solange es noch Bäume gibt: Nie. Dafür haben wir heute etwas, das fast so gut ist: Multifunktionsdrucker, die uns wenigstens ein bisschen Platzersparnis bringen und die helfen, das Papierchaos in geordnete Bahnen zu lenken.

Lange galten die Multifunktionsdrucker als unsichere Investition. Was ist, wenn eine Komponente ausfällt? Aber inzwischen sind die Kombigeräte nichts neues mehr, und so kann man von zuverlässigen Arbeitstieren ausgehen. Mit der Reifung der Produktkategorie ist aber auch die Auswahl stark angewachsen. Im Handel findet man die Modelle in drastisch verschiedenen Designs, zu drastisch verschiedenen Preisen. Was soll man da tun? Erst einmal informieren. Wir haben ein paar Fakten.

Laser oder Tintentrahldrucker – Die Grundsatzentscheidung

HP TintenstrahldruckerBei Multifunktionsdruckern gilt grundsätzlich dasselbe, wie bei jedem Druckerkauf. Erst einmal steht die wichtige Grundsatzentscheidung zwischen zwei Technologien an. Kurz erklärt:

Laserdrucker benutzen ein Tonerpulver, wie es auch die meisten großen Kopiergeräte tun. Sie arbeiten schnell, leise, verschleißen nicht schnell und kommen mit einer Ladung Tonerpulver lange aus. Die Folgekosten sind also recht niedrig. Gerade für schriftliche Dokumente überzeugt das scharfe Schriftbild und das schnelle Druckergebnis.

Die Vorteile haben einen Preis: Laserdrucker sind insgesamt die teurere Technologie. Erschwinglichere Modelle drucken nur in Schwarzweiß, Farblaserdrucker kosten noch einmal deutlich mehr. Hier können Geräte bereits das 3-fache eines Tintenstrahlers kosten. Eine ausreichend große Toner-Kartusche schlägt noch einmal zu Buche mit 50 bis 100 Euro.

Tintenstrahldrucker sind besser, als ihr Ruf. Extreme Billigmodelle mit teuren Farbpatronen, die schnell leer sind, haben den Tintenstrahlern ihre Reputation versaut. Aber schon in der Einstiegsklasse gibt es heute gute Qualität. Tintenstrahler spritzen Tinte aus Farbpatronen direkt auf das Papier.

Mit speziellem Papier ist die Technologie vor allem bei Fotodruck richtig gut, erreicht locker das Niveau des Drogeriemarkts um die Ecke. Noch immer sind Tintenstrahldrucker lauter und langsamer, als Laserdrucker, aber der Abstand ist deutlich geschrumpft. Gerade für Privatanwender spielt er keine große Rolle mehr.

Vertrocknen können Patronen übrigens auch, vor allem bei sporadischer Nutzung ein typisches Problem. Dafür gibt es aber durchaus Lösungen. Zuerst bietet praktisch jeder Drucker eine automatische Druckkopfreinigung per Menü, die oft schon weiter hilft. Zur Not kann man auch die Patrone selbst vorsichtig mit einem Wattestäbchen und warmen Wasser reinigen.

Toner vs. Patronen – Die Vor- und Nachteile

Tintenpatronen sind ein legendäres Leidthema für viele Privatnutzer. Nur mit Vorsicht sollte man zu billigen Nachfülldiensten greifen. Neben dem Garantieverlust ist zu beachten, dass die Ausgangsdüse an Tintenpatronen verschleißt. Zumindest ab und zu sollten die gewechselt werden.

Vor dem Kauf eines Tintenstrahl-Multifunktionsdruckers sollte also im Zweifelsfall geschaut werden, wie teuer neue Patronen sind, oder ob billigere Ersatzmodelle von Drittherstellern lohnen. Die sind nicht immer verfügbar und werden auch nicht immer vom Drucker erkannt.

Bei Laserdrucker sind die Folgekosten niedriger, aber noch lange nicht unwichtig. Auch hier sollte man genau schauen, wie teuer die Tonerkartusche kommt.

Wichtige Leistungsdaten vom Drucker

Mit der Wahl der Drucktechnologie ist es noch lange nicht getan. Wie unterscheidet man die unterschiedlichen Modelle? Wir erläutern Grundlegendes vom Datenblatt.

  • Geschwindigkeit: spielt nur bei großen Druckvolumen noch eine Rolle. Da aber durchaus! Soll der Multifunktionsdrucker in einem Büro stehen und von mehreren benutzt werden, dann ist mehr Geschwindigkeit wirklich noch wichtig.
  • Folgekosten: Selbst, wenn Hersteller einen Cent-Preis pro Seite schätzen, ist die Angabe mit Vorsicht zu genießen. Gerade bei Tintenstrahlern kann man die Kosten auch mit Patronen von Drittherstellern und Nachfülldiensten drücken.
  • Auflösung: Für den normalen Dokumentendruck sind alle Drucker hochauflösend genug. Beim Fotodruck aber spielt die Auflösung durchaus noch eine Rolle. Noch wichtiger ist die Auflösung der Scan-Einheit. Sollen auch feine Details erfasst werden, ist hohe Auflösung unverzichtbar.
  • Garantie: Vor allem im professionellen Umfeld bleiben Drucker ein Gerät mit starkem Verschleiß. Aber auch für Privatkunden sollten längere Garantiezeiten und bessere Garantieleistungen in die Kaufentscheidung eingehen.

Nützliche Zusatzfunktionen beim Drucker

Canon Druckersteuerung via AppMultifunktionsdrucker sind nicht immer einfach besser oder schlechter, sie sind auch anders. Es gibt viele Alleinstellungsmerkmale, die für Käufer den Unterschied machen können. Da wären etwa:

  • Fax-Funktion: macht aus 3-in-1-Geräten ein 4-in-1-Gerät, ist gerade unter Profi-Modellen weit verbreitet.
  • A3-Scan oder Druck: bringt einen satten Aufpreis mit sich, ist aber auch ein sattes Plus für alle, die Zeitungsseiten einscannen müssen, mit großen Plänen arbeiten, oder Poster drucken wollen.
  • Dokumenteinzug: bei größeren Scanvolumen unschlagbar: den ganzen Papierstapel mit einem Handgriff einscannen.
  • Schnittstellen: Der USB-Anschluss ist Standard. Nicht selbstverständlich ist ein Netzwerkanschluss, der in Büros oder bei mehreren Anwendern im Haushalt deutlich mehr Komfort bieten kann.
  • Display: Oft übersehen, ist das Display trotzdem nicht unwichtig. Vor allem die Kopierfunktion will man ja nicht mit Unterstützung eines Computers nutzen. Beim Direktdruck von anderen Geräten kann sich sogar das höher auflösende Farbdisplay am Gerät lohnen.
  • WLAN: Wer kein Kabel zum Drucker legen will, muss das heute auch nicht mehr tun. WLAN bringt natürlich einen kleinen Aufpreis mit sich.
  • Bluetooth: vor allem Privatanwender freuen sich, wenn sie Fotos und Dokumente vom Smartphone aus direkt zum Drucker schicken können. Hier muss man allerdings auf kompatible Software und Normen bei Drucker und Handy achten.
  • AirPrint: Apple-Nutzer genießen mit der drahtlosen Technologie einen Komfortvorsprung. Damit lassen sich Drucksachen ganz einfach vom iPhone oder Macbook aus auf den Drucker schicken.
  • PictBridge: spielt vor allem dann eine große Rolle, wenn Bilder direkt von der Digicam gedruckt werden sollen. Angeschlossen wird die Kamera dann in der Regel per USB. Die Norm muss natürlich auch von der Kamera unterstützt werden, aber das tun die meisten.
  • Duplex-Druck: Nicht Gold wert, aber viel Papier ist der Duplex-Druck, mit dem beidseitig gedruckt werden kann.
  • XL-Patronen: Häufige Patronenwechsel gehen nicht nur ins Geld, sondern auch in die Zeit. Wer mehr drucken will, der schaut gezielt nach Modellen, die auch größere Nachfüllbehälter erlauben. Damit kann auch eine Geldersparnis einher gehen.

Durchblick auf allen Ebenen

Multifunktionsdrucker haben viele Komponenten, und an jede dieser Komponenten kann man verschiedene Anforderungen haben. Da muss man erst einmal Übersicht gewinnen. Aber das ist gar nicht so schwer. Mit ein bisschen System und vor allem mit klaren Prioritäten hat man die Auswahl schnell auf einige Modelle begrenzt. Und dann helfen Angebote, Fachtests und Kundenerfahrungen im Zweifelsfall weiter. Einen guten Multifunktionsdrucker zu kaufen, ist nicht schwer. Sonst hätte sich das papierlose Büro vielleicht doch durchgesetzt.

Welcher Multifunktionsdrucker darf es nun sein?

War‘s das? Längst noch nicht. Fairerweise muss man darauf hinweisen, dass ein Multifunktionsdrucker nicht nur Vorteile mit sich bringt; wenn eine Komponente ausfällt, dann kann man eben nicht nur das halbe Gerät neu kaufen. Vor allem Tintenstrahldrucker aus dem Billigsegment sind keine langlebigen Geräte. Wir warnen daher vor dem blinden Schnäppchenkauf. Die Lektüre von Erfahrungsberichten und Fachtests sollte immer vor der Anschaffung eines Multifunktionsdruckers stehen.

Vor allem, wenn der Drucker allzeit bereit im Netzwerk angebunden bleiben soll, dann verbraucht er auch immer Strom. Auch im Standby-Betrieb variieren die Werte zwischen Modellen erheblich. Manche Geräte verbrauchen im Betrieb weniger, als andere im Wartemodus. Wer sparen will, der schaut hier genau hin.

In unserem Multifunktionsdrucker Test haben wir die zehn beliebtesten Modelle herausgesucht, nach Schwachstellen hin überprüft, bewertet und gegeneinander antreten lassen. Herausgekommen ist ein Ranking nach Punkten, gespickt mit wichtigen Informationen, dass Ihnen dabei helfen soll den für Sie besten “All-in-One” Drucker zu finden.