Standlautsprecher

Die besten Standlautsprecher im Vergleich

           
Zuletzt aktualisiert am 16.08.2018
Top 6
Dali Zensor 5
Top 7
Teufel Ultima 40 Mk2
Top 8
Klipsch RF-62 II
Top 9
KEF Q700
Top 10
Jamo S 606
Modell Dali Zensor 5 Teufel Ultima 40 Mk2 Klipsch RF-62 II KEF Q700 Jamo S 606
Bewertung
EMPFEHLUNG
1,7
gut
04/2015
EMPFEHLUNG
1,8
gut
04/2015
EMPFEHLUNG
1,8
gut
04/2015
EMPFEHLUNG
2,0
gut
04/2015
EMPFEHLUNG
2,1
gut
04/2015
Prinzip/Aufbau 2 Wege Bassreflex 3 Wege Bassreflex 2 Wege Bassreflex 2,5 Wege Bassreflex 3 Wege Bassreflex
Klangqualität Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Gitter abnehmbar Ja Ja Ja Ja Ja
Ausführungen 3 Farbvarianten 2 Farbvarianten 2 Farbvarianten 4 Farbvarianten 4 Farbvarianten
Bestückung 25 mm Hochtöner
130 mm Tieftöner (2x)
25 mm Hochtöner
165 mm Mitteltöner
165 mm Tieftöner (2x)
25 mm Hochtöner
165 mm Tieftöner (2x)
25 mm Hochtöner
165 mm Tieftöner
25 mm Hochtöner
200 mm Tieftöner (2x)
Belastbarkeit 150 Watt 120 / 200 Watt 125 / 500 Watt 150 Watt 130 / 210 Watt
Impendanz 6 Ohm 4 - 8 Ohm 8 Ohm 8 Ohm 6 Ohm
Frequenzbereich 43 - 26.500 Hz 45 - 20.000 Hz 35 - 24.000 Hz 36 - 40.000 Hz 42 - 20.000 Hz
Wirkungsgrad 88 dB 87 dB 97 dB 89 dB 89 dB
Abmessungen (BxHxT) 21 x 84 x 25 cm 22 x 106 x 33 cm 22 x 102 x 39 cm 21 x 97 x 31 cm 19 x 108 x 35 cm
Vor-/Nachteile
  • guter Klang
  • modernes Design mit Hochglanz-Front
  • eingeschränkter Frequenzbereich
  • gute Einsteigerbox
  • modernes Design mit Hochglanz-Front
  • eingeschränkter Frequenzbereich
  • guter Klang
  • hoher Wirkungsgrad
  • eingeschränkter Frequenzbereich
  • sehr guter Klang
  • klarer Klang auch bei hoher Lautstärke
  • modernes Design mit Hochglanz-Finish
  • teuer
  • gute Einsteigerbox
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • schlichtes Design
Zum Angebot
ab 678,00
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ab n.v.

Ratgeber

Praktische Tipps und Hinweise
Dali Standlautsprecher© Dali / Standlautsprecher von Dali

Immer wieder hört man, Standlautsprecher seien die optimale Lösung für guten Sound? Stimmt das? Ja, wenn auch mit Einschränkungen. Standlautsprecher sind nichts für Menschen, die ein kleines Zimmer mit kleinem Budget beschallen wollen. Wer ein bisschen Platz im Zimmer und ein gutes Gehör hat, der tut allerdings gut an der Investition in Standlautsprecher. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Mit dem größeren Gehäusevolumen können Standlautsprecher einen volleren Klang erreichen. Besonders hört man das an den kräftigeren, klarer definierten Tiefen. Aber gute Standlautsprecher bieten insgesamt einen besseren Sound, ob für Dubstep oder Klaviersonaten. Beliebt sind 3-Wege- und auch 4-Wege-Standlautsprecher. Hier stecken, Hoch-, Mittel- und Tieftöner getrennt im Gehäuse der Box.

Besonders in der kälteren Jahreszeit hält man sich gerne viel in den eigenen vier Wänden auf. Und was gibt es Schöneres, als sich der Lieblingsmusik hinzugeben oder gemütliche Fernsehabende mit der Heimkinoanlage zu veranstalten. Um hervorragende Qualität zu genießen, bedarf es einer guten Ausstattung. Neben den benötigten Geräten spielen aber die Komponenten am Ende der Anlagen-Kette die beinahe wichtigste Rolle. Und gerade diesen schenken viele nicht die notwendigste Aufmerksamkeit. Gemeint sind Lautsprecher. Lautsprecher in allen Fassetten. Und gerade die Standlautsprecher machen das gewisse Etwas aus, denn sie besitzen einen größenmäßig mindestens benötigten Korpus, um die Membrane ordentlich ins Schwingen zu bringen.

1. Worauf soll man beim Kauf eines Standlautsprechers achten?

Standlautsprecher von DaliEs nützt das beste Abspielgerät nichts, wenn am Ende der HiFi-Kette ein minderwertiges Gerät angeschlossen ist. Letztendlich ist aber die Ausgabe der Musik, mit Hilfe von Lautsprechern, entscheidend.

In Lautsprechern werden elektrische Signale in Schall umgewandelt. Die eingebaute Membran erledigt diese Arbeit. An ihr ist eine Spule aufgehängt, die unter dem Einfluss eines Magneten steht. Der Magnet und die Spule schwingen unterschiedlich stark und erzeugen dadurch verschiedene Töne. Je nach Intensität schwingen diese Spule und die Membran immer ein bisschen nach.

Dieses Nachschwingen wird dann als unreiner Klang wahrgenommen und stört den Hörgenuss bei billigeren Produkten gewaltig.

Auch der Resonanzkörper, in diesem Fall gemeint ist natürlich das Gehäuse, kann den Schwingungen nicht entkommen. Um diesen Schwingungen entgegenzuwirken, kommen im Gegensatz zu billigen Produkten nicht Kunststoffe zum Einsatz, sondern Holz oder Faserplatten. Sie sind wesentlich stabiler und halten den Schwingungen mehr stand.

Angaben der Produkthersteller sollten nicht so sehr beachtet werden. Diese fiktiven Werte wurden durch Frequenzanhebung erreicht und sollen dem unerfahrenen Käufer ein hochgelobtes Produkt suggerieren. Dabei handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein Produkt aus einer minderwertigeren Preisklasse, das nach dem Kauf nicht die gewünschten Ergebnisse liefert. Aus diesem Grund sollte man den Wert PMPO (Peak Music Power Output) nicht beachten.

Was zählt, ist der subjektive Musikgenuss und dazu sollte man sich im Handel ausreichend Zeit nehmen, andere Meinungen einholen, sowie von weiteren Klangproben Gebrauch machen. Weiterhin sollte die Aufstellungsform zu Hause schon annähernd bekannt sein. Denn je kürzer die Kabel in der verwendeten Anlage sind, desto verlustfreier wird die Übertragung von „Sender“ und „Empfänger“ sein. Dicke Kabel sollten bevorzugt werden, da sie weniger störanfälliger sind bzw. auch weniger Widerstand leisten.

Schraubanschlüssen sollte Klemmen den Vorzug gegeben werden. Sie können die dicken Kabel ohne weiteres aufnehmen und brechen nicht so schnell ab. Für die Übertragung der Klangqualität sind sie auch entscheidend. Bei Klemmen, die nicht richtig stecken, gehen schnell einmal Daten verloren und können zu einem unerwünschten Knacksen sorgen, oder sogar einen Totalausfall der Box auslösen. Wie Sie die Lautsprecher korrekt anschließen, veranschaulicht das nachfolgende Video:

2. Welche Unterschiede gibt es bei Standlautsprechern?

Standlautsprecher brauchen viel Platz, weil sie verhältnismäßig groß sind. Es gibt viele Modelle, die eine Größe von über einen Meter haben. Vorteil gegenüber den kleineren Varianten ist natürlich, dass sich die Basstöne durch den großen Resonanzkörper und der großen Membran besser entfalten können. Sie können mit hoher Lautstärke betrieben werden, ohne dass ein Knacksen oder Dröhnen spürbar hörbar wäre. Diese Modelle eignen sich gut, um große Zimmer zu beschallen.

Man unterscheidet zwei Modellarten:

  • geschlossene Boxen und
  • Bassreflexlautsprecher

Bassreflexlautsprecher besitzen eine Öffnung an einer Seite des Resonanzkörpers. Über diese Öffnungen können Tieffrequenzen entweichen, die bei geschlossenen Boxen auf den Korpus übertragen und somit dieser zum Schwingen gebracht wird. Hierbei werden weniger Verzerrungen und Beeinträchtigung der Klangqualität erreicht.

Beim Einsatz von Standlautsprechern muss stets ein Kompromiss eingegangen werden. Solche Überlegungen, für welchen Bereich (also reiner Musikgenuss oder Videoanlage) diese eingesetzt sollen, spielen bei der späteren Umsetzung der Klangqualität eine bedeutende Rolle.

Musik sollte immer über Stereolautsprecher wiedergegeben werden. Ein Raumklang entsteht aber mit fünf oder mehr Lautsprechern. Heimkinolautsprecher sind spezialisiert für die Wiedergabe von Mehrkanaltönen. Bei Einsatz von diesen Lautsprechern für Stereo- oder Surround-Klang muss man sich im Klaren sein, nicht den maximalen Hörgenuss erleben zu können.

3. Welche Ausstattungsmerkmale haben Standlautsprecher?

Standlautsprecher von DaliStandlautsprecher können aus Kunststoff oder aus Holz hergestellt sein. Letzteres Material erhöht durch Stabilität des Werkstoffes die Klangqualität. Die Größe der Membrane hängt von der Korpusgröße ab. Auch die Qualität der Membrane ist entscheidend, um einem Dröhnen Parole zu bieten. Die Lautstärkenangabe ist in dB (Dezibel) angegeben und beschreibt den sogenannten Wirkungsgrad. Standlautsprecher gibt es in aktiver und in passiver Form. Aktive Endgeräte haben einen Verstärker bereits eingebaut während Passive Endgeräte einen zusätzlichen Verstärker benötigen, um die Signale umwandeln zu können. Kostengünstiger sind passive Produkte. Aktive Lautsprecher benötigen einen Vorverstärker.

4. Vorteile

  • große Räume beschallbar
  • optimale Klangdarstellung, vor allem im tiefen Bereich
  • hohe Lautstärke möglich

5. Nachteile

  • großer Platzbedarf, auch in der Höhe
  • entweder Musikgenuss oder Heimkinoanlage
  • bei Passivlautsprechern ist ein zusätzlicher Verstärker notwendig
  • Anschlussklemmen können die Klangübertragung einbüßen

6. Anwendungstipps

Um optimalen Musikgenuss zu Hause zu erreichen, müssen die Boxen richtig aufgestellt werden. Auch die Raumakustik spielt dabei eine entscheidende Rolle. Standlautsprecher sollten möglichst frei im Raum aufgestellt werden, da sich hier der Klang frei entfalten kann. Weiters sollten keine leichten Gegenstände in unmittelbarer Umgebung der Boxen stehen. Diese könnten durch Vibration der Membrane und letztendlich der Boxen hinunterfallen oder gar zerbrechen.

Standlautsprecher von DaliStandlautsprecher sollten mindestens 0,5m von der Wand weg stehen und auf den Sitzplatz ausgerichtet sein. D. h. mit den Lautsprechern auf der linken und rechten Seite sowie dem Sitzplatz selbst bildet sich ein gleichschenkeliges Dreieck. Die Hochtöner, die im Lautsprecher eingebaut sind, sollten danach auf Ohrhöhe sein. Daraus ergibt sich ein Winkel zu 90°, in dem die Lautsprecher zum Sitzplatz stehen müssen.

7. Wie viel Platz brauchen Standlautsprecher?

Man muss nicht gleich in einen Loft umziehen, aber man braucht schon eine gewisse Stellfläche im Wohnzimmer. Auf keinen Fall dürfen die guten Boxen in die Ecken gepfercht werden. Ein gewisser Abstand zu allen Wänden und Möbeln muss sein — wie groß, hängt von vielen Variablen ab. Nicht nur der Lautsprecher, sondern auch Bodenbelag oder Störquellen können den Klang beeinträchtigen. Idealer Weise stehen die Boxen so frei, dass sich kleine Verzerrungen im Klang und kein Dröhnen im Bass erhören lassen. Setzt sich der Zuhörer entspannt hin, sollten die Hochtöner etwa auf Höhe der Ohren liegen. Für die Aufstellung ist ansonsten das gleichschenklige Dreieck wichtig: Die Stereo-Standlautsprecher bilden zwei Eckpunkte, der Zuhörer den dritten.

8. Wie teuer sind Standlautsprecher?

Natürlich sind Standlautsprecher nicht ganz billig. Sinnvoll sind sie nur, wenn der Klang wirklich wichtig ist. Schon ab ein paar hundert Euro kann man aber richtig gute Lautsprecher kaufen. Es lohnt sich, dabei auf Schnäppchen und Tests zu achten. Denn immer wieder fallen Standboxen auf, die für den Preis überraschend gut klingen — oder die eben enttäuschen, obwohl sie deutlich mehr gekostet haben. Auch der Verstärker muss erstens sauber arbeiten und benötigt zweitens genug Leistung. Die Nennleistung sollte auf keinen Fall schwächer sein, als bei dem Lautsprecher. Unbedingt sollte man die Standboxen in Ruhe vor dem Kauf testen. Viele Händler bieten die Möglichkeit, die Lautsprecher in Ruhe zu testen, oder bei Nichtgefallen zurück zu geben.