Staubsauger

Die besten Staubsauger im Vergleich

  Empfehlung     Preistipp  
Zuletzt aktualisiert am 31.07.2018
Top 1
Siemens Z 7.0 <br>VSZ7A400
Top 2
Siemens Q 5.0 <br>VSQ5X1230
Top 3
AEG UltraSilencer <br>VX8-1-FFP
Top 4
Philips FC9332/09 <br>PowerPro
Top 5
Miele S 8340 <br>PowerLine
Modell Siemens Z 7.0
VSZ7A400
Siemens Q 5.0
VSQ5X1230
AEG UltraSilencer
VX8-1-FFP
Philips FC9332/09
PowerPro
Miele S 8340
PowerLine
Bewertung
EMPFEHLUNG
1,4
sehr gut
10/2017
EMPFEHLUNG
1,5
gut
10/2017
EMPFEHLUNG
1,6
gut
10/2017
EMPFEHLUNG
1,9
gut
10/2017
EMPFEHLUNG
1,9
gut
10/2017
Typ mit Beutel mit Beutel mit Beutel ohne Beutel mit Beutel
Saugleistung Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Energieeffizienzklasse
Ø-Energieverbrauch
A
28 kWh / Jahr
B
34 kWh / Jahr
A
26 kWh / Jahr
A
25 kWh / Jahr
C
34 kWh / Jahr
Teppichreinigung B C C C C
Hartbodenreinigung A C A A A
Staubemissionsklasse A A A A B
Lautstärke 69 dB 70 dB 61 dB 79 dB 77 dB
Aktionsradius 12 Meter 13 Meter 12 m 9 Meter 12 Meter
Staubvolumen 5,0 Liter 4,5 Liter 3,5 l 1,5 Liter 4,5 Liter
Verbrauch 650 Watt 850 Watt 700 W 650 Watt 890 Watt
Vor-/Nachteile
  • Testsieger der Stiftung Warentest 07/2017
  • großer Aktionsradius
  • leise im Betrieb
  • für Allergiker geeignet
  • XXL Polsterdüse im Lieferumfang enthalten
  • großer Aktionsradius
  • leise im Betrieb
  • für Allergiker geeignet
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • großer Aktionsradius
  • sehr leise im Betrieb
  • für Allergiker geeignet
  • waschbarer Hygienefilter
  • extra langer ergonomischer Griff
  • nützliche Zubehör-Düsen
  • relativ preiswert
  • kein Filterbeutel notwendig
  • nützliche Zubehör-Düsen
  • großes Staubbeutelvolumen
Zum Angebot
ab 158,89
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ab n.v.
ab 93,99
ab 177,00

Ratgeber

Praktische Tipps und Hinweise
Bodenstaubsauger© Dirt Devil / Beutelloser Staubsauger von Dirt Devil

Nur wenige Menschen bringen Begeisterung für Staubsauger auf. Die Maschinen sehen futuristisch bis unschön aus, sie sind laut, sie fressen Strom. Die Beutel stauben und müssen ständig gewechselt werden. Das Kabel ist zu kurz.

Wäre es nicht begeisternd, man hätte einen neuen Staubsauger, der leise ist, die Umwelt schont, der in jede Ecke kommt? Der vielleicht sogar ein langes Kabel hat? Wirklich viele Modelle bewerben sich um die Gunst neuer Käufer. Die Käufer verlieren in dem Dschungel der Modelle schnell den Überblick. Und dann stellen sie erst zu Hause fest, dass das Kabel wieder zu kurz ist. Das muss nicht sein. Hier ein Überblick, worauf es beim Kauf ankommt.

Die verschiedenen Typen von Staubsauger

Funktionsweise des Bodenstaubsaugers

Staubsauger Hygiene Wenn wir von Staubsaugern sprechen, meinen wir in aller Regel Bodenstaubsauger. Es gibt auch die kleinen Akku- oder Handstaubsauger. Die sind in Maßen nützlich, wenn es etwa um verwinkelte Autositzpolster geht. Es gibt autonome Roboterstaubsauger, die besser werden, die aber noch immer recht teuer sind und die dafür nicht besonders gut in die Ecken des Zimmers kommen.

Der klassische Staubsauger bleibt der Bodenstaubsauger: Der Motor, der Filter und die Auffangvorrichtung für Staub stecken im Körper. Das Handstück besteht aus einem langen Schlauch, einem Rohr und dem Kopf des Staubsaugers. Ob der Staubsauger mit einem Kompressor arbeitet, oder mit der neueren Zyklon-Technologie einen Luftwirbel erzeugt, um die Luft anzusaugen, macht in der Nutzung keinen wichtigen Unterschied. An fast jedem anderen Bauteil stehen allerdings wichtige Detailentscheidungen an.

Filterbeutel oder beutellos?

Die Einführung beutelloser Staubsauger ist bereits lange her. Warum gibt es dann überhaupt noch welche mit Beutel? Das hat wichtige Gründe. Erstens sind Staubsauger mit Beutel billiger. Zweitens erlauben sie, bei ordentlicher Konstruktion, einen hygienischen Tausch der Beutel, ohne dass man hustend in Staubwolken steht. Drittens wird auch das Innenleben des Saugers weniger verunreinigt, er kann sauberer bleiben.

Den größten Vorteil der Beutellosen kann man sich denken: Endlich nie wieder Staubsaugerbeutel nachkaufen! Mit schwach ausgeprägten Standards und unzähligen Modellen haben sich Staubsaugerbeutel völlig zurecht zum Hassobjekt entwickelt. Aber der Verzicht auf den Beutel bringt nicht nur Vorteile mit sich. Vor allem frühe Modelle unter den beutellosen Staubsaugern verloren schnell an Saugkraft. Dazu besitzen sie in aller Regel einen Filter, der dann eben doch gelegentlich gewechselt werden muss. Und bei einigen Modellen war der Staubbehälter viel schneller voll, als der Beutel früher. Aber wer sich heute einen guten beutellosen Staubsauger leistet, der kauft ein Modell, das lange hält, das sich leicht bedienen und leicht reinigen lässt.

Die Ausstattung – Vom Motor bis zur Düse

Welche Kriterien spielen denn sonst noch beim Staubsaugerkauf eine Rolle? Da gibt es eine ganze Menge. Wir listen die wesentlichen auf:

  • Eine Rückholautomatik für das Stromkabel ist selbstverständlich geworden. Ein langes Kabel nicht. Wer keine kleine Wohnung mit vielen freien Steckdosen hat, der sollte unbedingt auf die Kabellänge oder den „Aktionsradius“ (Kabellänge plus Reichweite des Modells) achten.
  • Der Motor sollte eine ordentliche Leistung besitzen. Protzige Wattzahlen sind allerdings out. Hohe Zahlen bedeuten nicht gleich eine höhere Saugleistung. Hier helfen keine Datenblätter, hier braucht man Fachtests und Erfahrungsberichte.
  • Die Lautstärke ist wichtig. Auch moderne Sauger können richtig laut werden. Die Dezibel-Zahl auf dem Datenblatt ist eine gute Richtlinie.
  • Das Gewicht ist besonders in Wohnungen und Häusern mit Treppen wichtiger, als man denkt. Staubsauger können unter vier Kilo wiegen, aber auch über acht.
  • Das Staubvolumen gibt einen guten Richtwert, wie weit man mit dem Sauger kommt, bevor der Beutel gewechselt oder der Behälter geleert werden muss. Mehr ist besser.
  • Die Zahl der Lenkrollen kann einen Eindruck geben, wie gut der Sauger sich manövrieren lässt. Aber Positionierung und Verarbeitung sind ebenso wichtig. Wer nicht im Laden testen kann, der studiert am besten Fachtests und schaut was andere in Erfahrung bringen.
  • Eine Teleskopstange ist besser, als eine mit fester Länge. Gute Verarbeitung ist hier aber ein Muss, die Stange wird auf Dauer hohen Belastungen ausgesetzt. Bei zu viel Plastik und beweglichen Teilen ist Vorsicht angebracht. Fachtests und Kundenbewertungen helfen bei der Beurteilung weiter, was lange hält.
  • Der Düsenaufsatz vorn am Staubsauger ist richtig wichtig. Nicht nur der Standardaufsatz muss gut über den Boden gleiten, auch ein umfangreiches Set an Aufsätzen kann Gold wert sein. Verbreitet sind spezielle Düsen für Sitzpolster, für schwer erreichbare Fugen und Ecken, sowie für Teppiche. Ob die speziellen Düsen besser direkt im Gehäuse des Staubsaugers verstaut werden, oder ob ein schlankerer Korpus des Saugers besser wäre, bleibt Geschmackssache.

Das EU-Energielabel – Fluch oder Segen?

Seit der Einführung des neuen EU-Energielabels im September 2014 dürfen Staubsauger nur noch eine maximale Aufnahmeleistung von 1600 Watt besitzen. Viele neue Modelle liegen sogar noch deutlich darunter. Die meisten Geräte haben trotz der geringeren Aufnahmeleistung im Vergleich zu den früheren Modellen mit 2400 Watt und mehr, oft die gleichen oder sogar besseren Saugkraft-Eigenschaften. Generell gilt, die Aufnahmeleistung hat kaum noch etwas mit der Saugkraft zu tun.

Funktionsweise des Bodenstaubsaugers

Klar ist: Die Umweltbelastung eines Staubsaugers ist mit der Energieeffizienzklasse A deutlich geringer. Für viele Käufer ist das bereits Grund genug ein paar Euro mehr zu investieren. Allerdings kosten Modelle mit dem Zertifikat deutlich mehr Geld, wohingegen Sauger mit der Klasse C beispielsweise nur die Hälfte oder noch weniger kosten. Wenn man dann vergleicht, dass ein Staubsauger mit der Klasse C nur rund 3,60€ pro Jahr an Stromkosten mehr verbraucht, kann man sich leicht errechnen wann sich der Aufpreis erst amortisiert. Für schmalere Geldbeutel braucht es also nicht unbedingt einen Sauger der Klasse A.

Dennoch ist das neue Zertifikat der EU ein Segen für den Verbraucher. Neben der Energieeffizienzklasse wird auch einheitlich die Saugleistung auf Hart- und Teppichboden angegeben. Früher waren diese Werte vor dem Kauf kaum in Erfahrung zu bringen. Außerdem haben sich die meisten Hersteller vor Angaben der Lautstärke gedrückt, die nun ebenfalls auf dem Zertifikat zu finden sind. Alles in allem kann man das Ganze also durchaus positiv sehen.

Hausstauballergiker – Darauf sollten Sie achten

Mancher Zimmerstaub-Allergiker hat das Saugen schon aufgegeben. Das Problem: Viele Sauger wirbeln den besonders feinen Staub eher auf, als ihn einzufangen. Das kann Schleimhäute und Atemwege reizen. Einfache Abhilfe schaffen Staubsauger mit gutem Filtersystem. Unbedingt muss es ein sogenannter HEPA-Filter sein. Den Filter sollte man oft wechseln, dazu regelmäßig saugen und lüften – dann hält man das auch als Allergiker aus.

Welcher Staubsauger darf es nun sein?

Unsere Staubsauger Top 10 enthält diverse Modelle unterschiedlicher Firmen. Darunter sind sowohl beutellose Staubsauger als auch Modelle mit Filterbeutel. In Sachen Popularität stehen die Modelle von Siemens hoch im Kurs. Hier gibt es für beinahe jedes Budget einen Staubsauger mit guten technischen Eigenschaften.